Liebe Mitglieder und Freunde der Narrenzunft Tübingen,
 
es freut Thorsten und mich über alle Maße, dass wir gemeinsam mit euch auf eine lange und sehr erfolgreiche Saison 2017 zurückblicken dürfen.
 
Ich bedanke mich vorweg bei allen, die zum Gelingen dieser achtwöchigen Saison beigetragen haben. Es waren dieses Jahr mal wieder nicht nur unsere eigenen Mitglieder, die sich motiviert engagiert haben, sondern auch unsere Freunde aus anderen Zünften haben ihr Wort gehalten und uns unterstützt.
 
Bereits das Abstauben am 06.01. auf dem Tübinger Marktplatz (wir berichteten, siehe Artikel vom 09.01.2017) war ein großer Erfolg. Trotz Eiseskälte haben wir viele Zuschauer auf den Marktplatz mobilisieren können und ihnen einen abwechslungsreichen sowie traditionsbewussten Event geboten.

07.& 08.01.2017
Das erste Wochenende wurde von unseren Freunden, den Freien Narren Dettenhausen, bestellt. Ihre Abendveranstaltung  steht schon seit Jahren bei uns als Auftaktabend auf dem Besuchsprogramm – ebenso der Umzug am Sonntag ist stets ein fester Bestandteil unserer Planung.
 
12.01.2017
Beim Narrenbaumstellen gab es dieses Jahr zum ersten Mal eine ganz neue Idee (wir berichteten, siehe Artikel vom 13.01.2017).
 
13. & 14.01.2017
Auch in Hochdorf sind wir am Freitagabend seit vielen Jahren zu Gast und freuen uns stets über den Nachtumzug und die anschließende Party im Ort und in der Halle. Es ist erstaunlich, wie es die Gemeinde und die Narrenzunft schaffen, ein zuverlässiges Sicherheitskonzept aufrechtzuerhalten, das nicht allzu aufdringlich wahrgenommen wird, aber dennoch garantiert, dass alle Beteiligten sicher miteinander feiern können.
 
Tags darauf fanden wir uns beim Zunftball der Erdmännle in Sickingen wieder. Die beiden Vorstände Conny und Stefan haben uns einen bunten Abend serviert, u.a. lag dies sicher an den guten Showtanzauftritten in der Halle sowie an der Stimmung im Barzelt.

21.01.2017
In einer langen Saison gönnt man sich auch mal auch nur einen Termin pro Wochenende, schließlich will man seine Energie nicht vorzeitig aufgebraucht haben, denn auch die Grippewelle ging nicht spurlos an uns vorbei. Bei der gemütlichen Hallenfasnet der Burghexa in Dusslingen wurde jeder bedient, egal ob er es heute mal ruhig angehen lassen wollte, oder ob man doch lieber bis zum Zapfenstreich durchfeiern wollte.
 
28. & 29.01.2017
Die Hopfen Hopser in Kiebingen feierten an diesem Samstag ein rauschendes Fest in ihrer Halle – da durfte natürlich keiner fehlen. Daher war es absehbar, dass sich an diesem Abend dort nur altbekannte Gesichter aus der Region trafen und man sich mal wieder gemeinsam über damals und heute unterhalten konnte.
 
Ein schönes Jubiläum zum 22jährigen Bestehen durfte der Fasnetsclub Unterjesingen und ihr seit damals aktiver Vorstand Jörg Stickel an diesem Sonntag feiern. Bei phänomenalen Wetterbedingungen luden die „Isenger“ zum zweiten Jubiläumsumzug ein – vor elf Jahren fand dieser Event zum ersten Mal statt. So mancher würde sich hier sicherlich öfters gerne zum Umzug einfinden – aber wenn es etwas gibt, was für die Unterjesinger seit je her ein großes Problemthema ist, dann ist es wohl die Tatsache, dass quer durch die Ortschaft die Bundestraße 28 führt. Eine Verkehrsumleitung ist hier sehr kostspielig und aufwändig – selbst wir als bürokratie- und auflagengeplagte Tübinger haben größten Respekt vor dieser Herausforderung für die U´jesinger.
 
04. & 05.02.2017
Ein weiteres Jubiläum lies die Narren nun ins Steinlachtal pilgern: Die Narrenzunft Ofterdingen gab sich die Ehre zum zwanzigjährigen Jubiläum. Ein schöner Brauchtumsabend stellte den Auftakt zu diesem Ereignis dar und es war ein wahrlich gelungenes Fest.
Im Vorfeld ist man als Organisator eines Jubiläums natürlich stets euphorisch und möchte seinen Gästen nur das Beste bieten. Dies ist nicht immer einfach, schließlich kann man es nicht jedem Recht machen. So herrlich das Wochenende in Ofterdingen auch war – bleibt mir persönlich nur zu sagen: Es war klasse – aber auch ein kurzer Umzug hätte sehr schön sein können.

11. & 12.02.2017
Bei unserem Tübinger Wochenende (wir berichteten, siehe Artikel „Danke für dieses tolle Wochenende“) bleiben mir nach wie vor nur zwei Dinge zu sagen: 
1. Alles was ihr vom Wochenende der NZ Tübingen gehört habt stimmt:

    Es war toll!
2. Mein Dank gilt stets denen, die zu uns gehalten haben – ihr wurdet belohnt!
 
17., 18. & 19.02.2017
Der Fackelumzug Freitagabend in Freudenstadt ist ein sehr beliebtes Arrangement bei unserer Zunft. Wenn auch bei regnerischem Wetter hatten spätestens alle Beteiligten beim sich anschließenden Fest in der Halle ihren ersten Abend nach unserem Wochenende, bei dem man gemeinsam auf den Erfolg anstoßen konnte.
 
Die beiden Umzüge in Altingen am Samstag und am Sonntag in Poltringen waren klassische Ammertal-Events: Tolles Wetter, tolle Stimmung, super Zuschauer und wir haben eine Laufnummer in den hinteren Reihen. Aber Spaß bei Seite – natürlich laufen wir hier herzlich gerne und sind auch hoffentlich zukünftig wieder mit von der Partie.
 
Die Hauptfasnet – 23.02. bis 01.03.2017
Schmotziger Donnerstag
Hier waren wir am Abend zu Gast in Alpirsbach und man darf sagen, hier trinkt man gutes Bier und trifft nette Leute.
 
Freitagabend
Wir waren zu Gast bei Freunden, nämlich bei der NZ Hirschau in ihrer schönen Stefan-Hartmann-Halle. Dieser Abend ist seit Jahren ein Highlight an der Hauptfasnet – hier stimmt einfach alles.
 
Samstagmittag
Die Narrenzunft Wurmlinger Knöpfle und ihr Vorstand Frank Foitzek luden uns traditionell zum Umzug ein – und wir folgten natürlich Franks Einladung. Wir durften uns eigentlich an allem freuen, was solch einen Umzugstag ausmacht: Viele bekannte Gesichter, tolle Stimmung und ein überdurchschnittlich gutes Wetter.
 
Samstagabend
Zum ersten Mal durften wir die Narrenfreunde in Wendelsheim besuchen. Dies war uns ein besonderes Anliegen, so kennen wir diese Zunft doch schon seit Langem. In der neu erbauten Festhalle erlebten wir ein gutes Programm und ausgelassene Stimmung.
 
Sonntagmittag
Wir fuhren nun zum zweiten Mal zur Narrenzunft Schwenningen, um dort an einem sehr traditionsreichen Umzug teilzunehmen. Die Straßen waren kilometerlang mit begeisterten Zuschauern gesäumt, die uns herzlich begrüßten. Die NZ Tübingen war mit voller Mannschaftsstärke vertreten und fuhr mit zwei Bussen und insgesamt 75 Mitgliedern in das schöne Schwenningen.

 

Rosenmontag – Rathaussturm
Nun, hierzu ist sicherlich schon vieles bekannt und bereits in vieler Munde: Boris Palmer ließ sich durch den Rottenburger Bürgermeister Stephan Neher samt Gräfin Mechthild und den Rottenburger Laufnarren, den Bogges, vertreten.
Dieser Streich sorgte für allerlei Überraschungsmomente, aber wir wären ja nicht die NZ Tübingen, wenn wir nicht schlagfertig und mit einem Augenzwinkern darauf hätten reagieren können. Der Marktplatz war übersät von Hästrägern und es spielen die Raba-Gautscher der NZ Kusterdingen sowie die Los Mexicanos aus Bühl. Es war ein unterhaltsamer Event, der sicherlich lange im Gedächtnis bleiben wird.
 
Rosenmontag- Umzug Bad Hirschau
Nur allzu gerne begaben wir uns im Anschluss daran nach Hirschau und genossen den Rosenmontagsumzug und die anschließende Straßenfasnet. Wie immer fühlten wir uns hier unter Freunden und läuteten bei tollem Wetter den Fasnetsendspurt ein.
 

Fasnetsdienstag – Umzug Owingen
Den letzten Tag durften wir im beschaulichen Owingen verbringen und genossen einen schönen Umzug, der mit 30 Laufgruppen sehr angenehm erschien.
 
Der Kehraus
Wie die Jahre zuvor auch, verbrachten wir den Kehraus auf dem Tübinger Sternplatz. Hier organisierten und bewirteten die Tübinger Narren 99 und die Ammerdaal-Hexa und boten den Tübinger Zünften die Gelegenheit, ein letztes Mal in dieser Saison, gemeinsam die Fasnet ausklingen zu lassen. Wir präsentierten uns um 19.30 Uhr bei einer kleinen Häsvorstellung dem anwesenden Publikum und vergossen sicherlich ein paar Tränen bei der anschließenden Fasnetsverbrennung.
Als Zunftmeister der NZ Tübingen bedanken Thorsten und ich uns bei euch für diese bemerkenswerte Saison – erschöpft und zufrieden verabschieden wir uns nun in die wohlverdiente Pause.
 
Mit närrischen Grüßen
Markus & Thorsten
Zunftmeister NZ Tübingen e.V.

 

Mehr Eindrücke von unserer Fasnetssaison gibt's hier.

Fasnetsbeginn 2016

08.01.2016

 

Bärafezzer aus Sonnenbühl

Das Abstauben der Tübinger Fasnet, genauer gesagt: Das Maskenabstauben – fand traditionsgemäß am Heiligen Dreikönigstag auf dem Tübinger Marktplatz statt.
Bereits seit über 20 Jahren ist diese ehrwürdige Kulisse die Bühne für sowohl das Abstauben als auch für das Taufen von neuen Mitgliedern der NZ Tübingen.
 
Trotz Nässe von oben und Kälte von unten, fanden viele Freunde der Narrenzunft den Weg auf den Marktplatz. Mit Glühwein, Kinderpunsch oder einer Roten Wurst in der Hand, konnte man bei Fasnetsmusik die Zeit bis zum Auftakt um 18.00 Uhr in geselliger Atmosphäre verbringen.
Die Guggenmusikkapelle Bärafezzer aus Sonnenbühl begleitete mit treibenden Rhythmen unseren abendlichen Event. Das Publikum ließ sich ohne erkennbaren „Widerstand“ von den mächtigen Klängen der Gruppe bewegen und spendete euphorischen Applaus.

 

Die Zunftmeister

Die beiden Zunftmeister  Markus Beuter und Thorsten Wolff 
moderierten die gut einstündige Veranstaltung und hielten mit Schlachtrufen, frechen Sprüchen und Informationen über die Figuren und das Brauchtum die Aufmerksamkeit des Publikums aufrecht
 


Nach dem musikalischen Eröffnungsstück durch die Bärafezzer erfolgte zunächst die Erweckung des Teufels und seiner Stadthexa. Mit schaurigen Klängen und Rufen leiteten die Hexen ihr Erweckungsritual ein, welches in einer Tanzdarbietung mündete.
 


Das Abstaubritual war sehr traditionell gehalten. Alle aktiven Mitglieder betraten mit abgedeckter Maske den Marktplatz und ihre menschlichen Gesichter waren vorläufig ein letztes Mal zu sehen.
Der Teufel entfernte symbolisch bei jedem Mitglied den Staub, der sich seit dem letzten Aschermittwoch auf der Maske angesammelt hat und die Transformation vom Bürger zum Narr konnte durch das Aufsetzen der Maske vollzogen werden.

 

Unsere Narren vor dem Abstauben- noch ohne Maske

 

Mit der närrischen Taufe vollzog sich ein weiterer alt hergebrachter Brauch – denn erst durch das Wirken der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Wind, mit denen die Tauflinge in Kontakt gebracht werden, vollzieht sich der Aufnahmeritus und man erhält sozusagen den „närrischen Segen“.
 
Als wertvolle Ergänzung und Spiegelung der gesamten Tübinger Fasnetslandschaft besuchten uns gegen Ende, wie in den Jahren zuvor auch, weitere Zünfte und Gruppen aus dem Raum Tübingen.

 

Die Täuflinge der Stadhexa

Allen voran gaben sich zunächst die Tübinger Steinis, gefolgt von den Narren 99, die Freien Deifels Hexa Tübingen und die Ammerdaal Hexa, die Ehre und begrüßten das Publikum auf dem Marktplatz mit Schlachtrufen und gaben interessante Informationen zu ihren Narrenfiguren zum Besten.
 
Jede dieser Gruppen unterhält am 06.01. seine eigene Abstaubzeremonie im Raum Tübingen – daher ist es umso schätzenswerter, dass sie trotz logistischer und zeitlicher Engpässe die Mühen nicht scheuen, uns auf dem Marktplatz zu besuchen.
 
Den Abschluss der Veranstaltung besiegelten auf musikalische Weise die angereisten Bärafezzer mit ihren kraftvoll gespielten Instrumenten.
 
Wir danken an dieser Stelle allen Beteiligten, unseren Gästen, Mitgliedern und vor allem auch dem offenen Tübinger Publikum für die rege Teilnahme und die tolle Stimmung.
 
Wir freuen uns wieder auf euren Besuch 2017, wenn es laut schallend heißt: 

NÄRRELE! Goht´s no?!
 

Im Namen der NZ Tübingen,
 
die Zunftmeister Markus Beuter und Thorsten Wolff.
 
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Spenden statt "Schnäpseln"

21.01.2016

 

Die Narrenzunft Tübingen hat sich auch in diesem Jahr wieder dazu entschlossen, keine alkoholischen Gastgeschenke mehr zu übergeben.
Gerne unterstützen wir die Projekte der  Zünfte, bei denen wir zu Gast sein dürfen, in Form einer kleinen Spende von unserer Zunft.
Wir selbst unterstützen weiterhin unsere kleinen Tröste-Teddys, die in der Tübinger Notfallrettung zum Einsatz kommen.
 
Wir richten herzlich gerne das Wort an alle Narren und Närrinen:
Habt einen friedliche und glückselige Fasnet 2016.
 
Die Narrenzunft Tübingen.

 

Die Schloßochsen luden ein: Das Rosecker Fasnetswochenende in Tübingen 2016

25.01.2016

Am Wochenende des 23. & 24.01.2016 waren unsere Freunde vom Rosecker Fasnetsclub, unter der erfahrenen Leitung ihres Zunftmeisters Anton Buck und seinem Stellvertreter Horst Knöpfler, die Organisatoren der Hallenfasnet und des großen Umzugs durch die Tübinger Altstadt.
 
Die Rosecker luden ihre befreundeten Zünfte bereits am Samstagabend zu einem großen Brauchtumsabend in die Hermann-Hepper-Halle ein und feierten gemeinsam ein geselliges Fest. Die Gäste durften sich von Guggenmusikern, Showtanzdarbietungen und Brauchtumstänzen unterhalten lassen – dazwischen spielten die Unterhaltungsveteranen von Herz Ass ihre Interpretationen musikalischer Stimmungsklassiker.
 
Wie es in Fasnetskreisen übliche Praxis ist, geht einem Umzug stets ein so genannter Zunftmeisterempfang am Vormittag voraus. Hier empfängt der Gastgeber die Vertreter der eingeladenen Zünfte, aber auch städtische Polit- und Verwaltungsprominenz. Ein Zunftmeisterempfang bietet in gemütlicher Runde den Zunftmeistern, fernab vom lauten Umzugstreiben, die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und alte Bekanntschaften zu pflegen.
 
Natürlich waren die Zunftmeister Markus Beuter und Thorsten Wolff, als auch unsere Ehrenzunftmeisterin Katja Schraml, Gäste in dieser Runde. 
Besonders erfreulich war es für das Zunftmeisterduo Markus und Thorsten, eine ihnen vom Drachenfest 2015 (wir berichteten) bereits bekannte Vertreterin der Stadt Tübingen begrüßen zu dürfen: Tübingens Erste Bürgermeisterin Frau Dr. Christine Arbogast.
Es freut uns sehr feststellen zu dürfen, dass eine bekannte Polit-Instanz wie Frau Dr. Arbogast sich durch ihre Anwesenheit zur Tübinger Fasnet bekennt. Diese persönliche Präsenz und die damit einhergehende Wertschätzung unserer Traditions- und Brauchtumspflege sowie die damit verbundene Vereinsarbeit, haben wir als Tübinger Narren lange vermisst.

 

v.l. Katja, Markus, Frau Dr. Arbogast, Thorsten und Til Affenspiegel

Der Rosecker Fasnetsclub gab anschließend um 13.30 Uhr den Startschuss für einen großen mit gut 90 aufgelisteten Gruppen und Zünften. Schließlich hatte man durch das zeitgleich in Hirschau stattfindende Ringtreffen einen nicht unerheblichen Konkurrenten, der natürlich viele Zuschauer nach Hirschau anstelle von Tübingen führen würde.
 
Unseren ersten Einschätzungen nach dürfte aber die Zunft um Anton Buck mit ihren Zuschauerzahlen doch recht zufrieden gewesen sein.
Das Schwäbische Tagblatt lieferte tags drauf den Beweis, dass das Interesse von ca. 8000 Zuschauern dem Umzug durch die Tübinger Altstadt gegolten hatte.
 
Die Narrenzunft Tübingen wünscht den Mitgliedern des Rosecker Fasnetclubs eine glückselige Fasnet und gönnt nach diesem harten Arbeitswochenende jedem ein paar schöne und unterhaltsame Tage in der verbleibenden Saison bis Aschermittwoch.
Wir freuen uns bereits darauf, 2017 dieses Wochenende wieder selbst in die Hand zu nehmen und euch einen tollen Event über zwei Tage hinweg zu bieten.  
Es grüßt euch die Narrenzunft Tübingen.

 
 
Text: M. Beuter
Bearbeitung & Layout: T. Wolff
Foto: Herzlichen Dank an Florian Weißinger, Narrenverein Mössingen

 

"zuckersüße" Spende für unsere Narren

07.02.2016

Spende vom Tübinger Zuckerbäcker

 

Der Tübinger Zuckerbäcker beglückte die Narren der NZ Tübingen mit einer schokaladigen Leckerei in Form von edlen Schokoladentäfelchen aus der eigenen Manufaktur.
Ein großes Dankeschön gilt daher diesem Feinkostspezialisten und seinem fleißigen Team - über euer exklusives Naschwerk dürften sich am Fasnetssonntag große und kleine Narren freuen.

 

Im Namen der gesamten Narrenzunft Tübingen

Zunftmeister und Feinschmecker

Die Narrenzunft Tübingen blickt zurück

10.02.2016

Die Narren der NZ Tübingen blicken auf eine kurze, aber auch sehr spannende Fasnetszeit zurück. Wir legten bereits am 06.01. einen tollen Auftakt auf dem Tübinger Marktplatz beim traditionellen Häsabstauben hin. Das Tübinger Publikum lies sich vom Zauber des Masken- und Häsabstaubens einfangen. Auch die eingeladenen Bärafezzer aus Sonnenbühl sorgten für zünftige musikalische Unterhaltung.

 

Eine Stadthex bei der Erweckung

In den kurzen Fasnetswochen dieses Jahr folgen wir zunächst den Einladungen alter und neuer Freunde wie der NZ Kusterdingen, den Dalbach-Hexa Grosselfingen und der NZ Dettingen.
Ein besonderer Höhepunkt war unter anderem die exklusive Möglichkeit, einer Einladung der NZ Hirschau zu folgen, um am Freitagabend ihres Ringtreffens dabei sein zu können.
Tags drauf fanden wir uns bei unseren alten Weggefährten des Rosecker Fasnetsclubs in der Hepper-Halle in Tübingen wieder. Der traditionelle Umzug am Sonntag durch die Tübinger Altstadt war der krönende Abschluss dieses umtriebigen Wochenendes.

 

Unsere Zunft machte am letzten Wochenende vor der Hauptfasnetswoche am Freitagabend Station bei unseren alten Bekannten aus dem Steinlachtal: dem Original Steinlachtaler Fasnachts-Verein e.V. Mössingen. Dieser Brauchtumsabend ist seit Jahren ein beliebtes Ziel unserer Zunft, so kennt man sich hier schon ewig und weiß einen guten Festabend zu schätzen. Als zwei Tage darauf wettermäßig klar wurde, dass es ein verregneter Umzugssonntag werden würde, hoffte man aber auf das Wunder von Poltringen: Umzüge finden hier seit vielen Jahren traditionsgemäß stets bei trockenem und sonnigen Wetter statt. Aber nicht so an diesem Tag. Natürlich tat dieser Umstand unserer Stimmung keinen Abbruch – ein echter Narr ist schließlich mit allen Wassern gewaschen und stets wetterfest.

Die Hauptfasnet startete mit einem Besuch in Hechingen bei den Zollernhexen auf ihrem Altweiberball. Am nächsten Tag freute man sich, wieder einmal Gast in Hirschau beim Brauchtumsabend der Narrenzunft Hirschau und ihrem Zunftmeister Wolfgang Rieker sein zu dürfen. Natürlich feierten unsere Narren hier mit Bedacht, wusste man doch schließlich, dass man am Fasnetssamstag wieder fit für den Umzug in Wurmlingen sein musste. Vor Zunftmeister Frank Foitzik wollte man selbstverständlich eine überzeugende Vorstellung abliefern – hier durfte man nicht zwecks Übermüdung schlapp machen. Da wir am Abend dieses Samstags in Wurmlingen zum Zunftball aber herzlich begrüßt wurden, haben wir uns beim Umzug sicherlich von unserer besten Seite präsentiert.

Fasnetssonntag in Weitingen

 

Der Umzug am Fasnetssonntag stellte nicht nur insofern ein Highlight dar, dass es sich bei den Bettschonern aus Weitingen um eine der ältesten Zünfte im Land handelt (gegr. 1930), sondern auch die Tatsache, dass wir mit einem Doppeldeckerbus und fast 80 Mitgliedern angereist sind.
Am Rosenmontag trafen wir uns mit allen Tübinger Zünften sowie den Teilorten Unterjesingen und Weilheim um 09.30 Uhr am Kelternplatz und hatte gemeinsam eine Mission: Die Übernahme des Rathaus und die Herausgabe des Schlüssels zur Stadt von unserem OB Boris Palmer persönlich. Und siehe da: Trotz anfänglichen Widerstandes war unser Oberbürgermeister einer solch gewaltigen und entschlossenen Narrenschar nicht gewachsen. Bericht Tagblatt

 

 

Der Umzug am Fasnetssonntag stellte nicht nur insofern ein Highlight dar, dass es sich bei den Bettschonern aus Weitingen um eine der ältesten Zünfte im Land handelt (gegr. 1930), sondern auch die Tatsache, dass wir mit einem Doppeldeckerbus und fast 80 Mitgliedern angereist sind.
Am Rosenmontag trafen wir uns mit allen Tübinger Zünften sowie den Teilorten Unterjesingen und Weilheim um 09.30 Uhr am Kelternplatz und hatte gemeinsam eine Mission: Die Übernahme des Rathaus und die Herausgabe des Schlüssels zur Stadt von unserem OB Boris Palmer persönlich. Und siehe da: Trotz anfänglichen Widerstandes war unser Oberbürgermeister einer solch gewaltigen und entschlossenen Narrenschar nicht gewachsen.

Die nächste Station war für uns der Rosenmontagsumzug bei unseren Freunden in Hirschau. Leider war an diesem Tag der Wettergott sicherlich kein Fasnetsnarr, denn sowohl die Zuschauer, als auch die Hästräger hatten nicht nur den Regen, sondern auch sturmartige Böen als Gegner.
Ein letztes Mal machten die Tübinger sich auf den Weg zum Umzug in Hechingen. Aber trotz der schönen Kulisse der Hechinger Altstadt war es rein wettermäßig hart an der Grenze: Regen und starker Wind verlangten den tapferen Narren bei diesem Saisonendspurt alles an Durchhaltevermögen ab.
Aber Regen und Sturm sollten uns an diesem Tag sogar noch einmal verfolgen. Der Kehraus auf dem Sternplatz in Tübingen, der von unseren befreundeten Zünften den Ammerdal-Hexa und den Narren ´99 organisiert wird, musste sich gegen diese Wetterlage ordentlich behaupten.
Aber schließlich erreichten die anwesenden Narren, gemeinsam mit ihrem Publikum, ihr Ziel: Die symbolische Verbrennung der Fasnet und damit das offizielle Ende der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Gemeinsam zogen die Narren ihre Masken von ihren Gesichtern und waren traurig und erleichtert zugleich. Wieder einmal durfte man eine Saison gemeinsam feiern und hat viel erlebt. Aber alles hat ein Ende und dies wurde nun eingeläutet.
Wir wünschen allen Närrinen und Narren ihre wohlverdiente Ruhe und freuen uns, euch 2017 wiedersehen zu dürfen.
Auf euch alle und die diesjährige Fasnet
drei kräftige:​NÄRRELE! GOHT´S NO!?

 

 

 

Ein Hoch auf unsern Busfahrer,                                  unsern Busfahrer ein Hoch!

08.03.2016

 

Ein Hoch auf unsern Busfahrer, unsern Busfahrer ein Hoch!
 
Was wären unsere schönen Fasnetsausfahrten,
wenn wir uns nicht stets in sicheren Händen fühlen würden?!
Trotz Spaß  ausgelassener Stimmung brauchen die Narren der NZ Tübingen
einen zuverlässigen Fahrer, der auch im Bus darauf achtet, dass wir
uns verantwortungsvoll benehmen - schließlich sind die Narrenbusse
kein rechtsfreier Raum und sind ebenfalls an die StVO gebunden.

Auch dieses Jahr sind wir wieder überall unkompliziert
und komfortabel von Tübingen zu unseren Abendveranstaltungen
und Umzügen gereist.
 
Deshalb bedankt sich die Narrenzunft Tübingen
ganz herzlich bei unserem Busfahrer Stefan und der stetigen
Unterstützung der Fahrschule Nill.