Narrenzunft Tübingen
Narrenzunft Tübingen 

Wir blicken zurück - Bericht zur Fasnet 2018

11. März 2018

Tübinger Stadthex

Die NZ Tübingen darf sich glücklich schätzen, auf eine erfolgreiche und schöne Saison zurückblicken zu dürfen. 

 

Beim Abstauben am 06.01. auf dem Tübinger Marktplatz (wir berichteten) präsentierten wir sowohl unseren Gästen als auch dem Tübinger Publikum einen atmosphärischen und stimmungsgeladenen Auftakt in die Fasnetszeit. Wir konnten eine bunte Mischung aus eigenen Darbietungen, den Guggenmusikern Bärafezzer, DJ Hoss und die Vorstellung weiterer Zünfte, die in Tübingen zu Hause sind, liefern. Natürlich sorgte die NZT und ihr Organisationskomitee dafür, dass auch das leibliche Wohl mit Speis und Trank bedient wurde. Mittlerweile hat es sich sogar etabliert, dass Zünfte außerhalb des Einzugsgebiets gemeinsam mit uns diesen Abend feiern möchten – gerne betonen wir auch in Zukunft diese Willkommenskultur und freuen uns über Gäste aus nah und fern. 

 

Ein Merkmal dieser Saison war es auch, dass viele Zünfte ein Gründungsjubiläum feiern konnten - mal ganz abgesehen von unserem eigenen 25jährigen Vereinsbestehen. Somit war es nicht verwunderlich, dass wir bei der Auswahl der Termine diese Besonderheit berücksichtigt haben und am ersten Wochenende die

Narrenfreunde Wendelsheim und die Narrenzunft Wurmlingen besuchten. In feierlicher Stimmung genoss man die gute Stimmung und gratulierte den Gastgebern. 

Auch unsere Freunde der Narrenzunft Kusterdingen und der Original Steinlachtaler Fasnachtsverein durften sich ein Jubiläum auf die Fahne schreiben – und würdigten ihren Verein und die geladenen Gäste mit Veranstaltungen, die stets persönlich und wertschätzend ausgetragen wurden. Besonders glücklich war auch der Umstand, dass wir nachträglich die Gelegenheit hatten, eine Einladung der Narrenzunft Oberndorf zu erhalten. Schließlich sind es die Teilgemeinden um Rottenburg, die hier keine rückständigen Vorbehalte gegen die Narrenzunft aus Tübingen haben. Nicht zuletzt richtete der Rosecker Fasnetsclub ebenfalls ein Jubiläum in Tübingen aus und durfte auf 31 Jahre Vereinsleben anstoßen. 

 

Darüber hinaus gab es schöne und große Umzüge, auf denen wir uns präsentieren durften, wie u.a. Salzstetten oder bei den Bettschonern in Weitingen. Im Nachgang wird es aber auch neue Regelungen in Bezug auf den Einsatz von Rauchkerzen geben. Erfrischend waren auch die Besuche wie u.a. dem Lombaball in Wildberg

 

Die verhältnismäßig kurze Saison war dann zügig im Endspurt und bevor man sich der Hauptfasnet widmen konnte, hatten wir die Chance, etwas närrische Freude im Kindergarten und in der Grundschule zu verbreiten. Solche Besuche sind uns sehr wichtig und sollten in Zukunft auch wieder regelmäßig umgesetzt werden. Das Drachenfest und die Kinderfasnet der NZT in der Hermann-Hepper-Halle sollen nicht die einzigen Termine bleiben, bei denen wir den Kindern die Fasnet näherbringen dürfen. 

Über die wilden Tage fühlten wir uns dann bei den Freunden der Narrenzunft Hirschau, den bereits genannten Wurmlinger Narrenzünftlern und endlich auch mal wieder in Bühl, sehr willkommen. Gemeinsam feierten wir am Abend und trugen tagsüber zur guten Stimmung an den Umzügen unseren Teil bei. 

Zunftmeister bei Ansprache vor dem Rathaus

Ein besonderer Zwischenstopp ist in der Zeit vom Schmotzigen Donnerstag bis Aschermittwoch der traditionelle Rathaussturm in Tübingen. Unser OB Palmer stellte sich nach seiner Flucht 2017 nun tatsächlich wieder persönlich den Narren aus Tübingen – wohl hatte er erkannt, dass seine zweitklassige Urlaubsvertretung aus Rottenburg, ein gewisser Stephan Neher, der Aufgabe nicht gewachsen war. Die Narren waren in voller Gruppenstärke erschienen und boten mit den eingeladenen Rabagautschern aus Kusterdingen ein beeindruckendes Szenario. Und wenn 2019 endlich eine anständige Mikrophonanlage zur Verfügung stehen sollte, ja dann würde man erst recht zu hören bekommen, dass die Narren nicht auf den Mund gefallen sind und auch verbal dem OB den Schneid abkaufen können. 

 

Aber erst wenn der letzte Umzug zu Ende gelaufen ist, wie für uns 2018 in Bühl, ja dann weiß man, die Zeit ist gekommen, sich auf den Abschied einzustimmen. Daher freute es die NZT im Besonderen, mit dem Kehraus auf dem Sternplatz eine Abschlussveranstaltung besuchen zu können und gemeinsam das unausweichliche Ende der Saison zu teilen.

Die Ammerdaalhexa und die Tübinger Narren 99 bieten als Organisatoren eine gemütliche Atmosphäre, die man wie die Jahre zuvor auch, dankend in Anspruch nahm. 

 

Tübinger Fasnetswochenende

Es waren viele gut gewählte Termine, die herzlichen Gastgeber der Zünfte und unsere Mitglieder selbst, die durch ihren Zusammenhalt und ihre Motivation, dazu beigetragen haben, dass die Narrenzunft Tübingen eine ausgewogene Saison erlebt hat. Wir schöpfen Kraft aus neu entfachtem Feuer, das die Zunft bewegt und sind bereit, 2019 etwas davon an unsere Gäste an der Tübinger Fasnet zurückgeben zu dürfen. 

 

Ihr dürft gespannt sein – und wer sich von unserer Gastfreundschaft überzeugen möchte, der zögert nicht lange und lässt sich schon

mal vormerken. 

 

Allen Mitgliedern der Narrenzunft Tübingen sowie den Freunden aus der Region wünschen wir erholsame Zeiten, es wird nicht lange dauern, bis es wieder heißt

NÄRRELE – GOHT´S NO?!

 

Eure Narrenzunft Tübingen 

Rathaussturm in Tübingen

12. Februar 2018

Die Tübinger Narren stürmen traditionell gemeinsam am Rosenmontag das Tübinger Rathaus. Ein kleiner Umzug führte vom Kelternplatz bis vor das Rathaus. Dort wartete bereits die Stadt Tübingen um den OB Boris Palmer auf die vielzahl der verschiedenen Narren.

Musikalisch wurde das Event durch die Raba-Gautscher aus Kusterdingen begleitet.

Nachdem die Zunftmeister der Narrenzunft Tübingen und des Rosecker Fasnetsclub ihre närrischen Reden verlesen konnten, war es an der Zeit den Schlüssel zur Stadt den Narren zu überlassen. 

Der Rosecker Fasnetsclub läd zum Jubiläum ein

02. Februar 2018

NZT-ler in Tübingen

Das Wochenende vom 27. und 28. Januar 2018 war Anlass zum Vereinsjubiläum von Zunftmeister Anton Buck und den Rosecker Fasnetsclub e.V. Geschuldet der Tatsache, dass sich unsere Kollegen mit uns jährlich in der Organisation des Umzugswochenende abwechseln, machte Anton aus seinem 30jährigen Jubiläum, welches auf 2017 gefallen wäre, kurzum ein „30 plus 1“ Jubiläum. 

Den Auftakt des Jubiläumswochenende machte die Abendveranstaltung in der Hermann-Hepper-Halle, inklusive Showtanz- und Musikdarbietungen. 

 

Am nächsten Tag meinte es der Wettergott gut mit den Schloßochsen, denn auch wenn es trüb war, so blieb der Sonntag trocken und wurde von Temperaturen an die 10 Grad verwöhnt. Dies freut natürlich immer die Zuschauer und so verwunderte es nicht, dass die Altstadt gut besucht war, um die gut 90 geladenen Gruppen zu bestaunen.

Bilder dazu gibt es hier.

In den Jahren, in denen wir, die NZ Tübingen, nicht der Organisator des Umzugs sind, betreiben wir immer einen gut besuchten Verkaufsstand am Beginn der Umzugsaufstellung und sorgen dafür, dass alle Narren weder Durst noch Hunger leiden müssen. Bei solch einer großen Teilnehmerzahl warten schließlich einige bis zu zwei Stunden, bis sie losmarschieren dürfen. Einen Bericht dazu gibt es auch vom Schwäbischen Tagblatt.

Wir wünschen den Roseckern weiterhin viel Kraft mit ihrem närrischen Treiben hier im schönen Tübingen. 

 

Ankündigung

Im nächsten Jahr sind wir, die NZ Tübingen, wieder an der Reihe und stehen bereits voll in den Planungen für das Tübinger Fasnetswochenende 2019 und haben von einigen Zünften bereits feste Zusagen für unseren Brauchtumsabend sowie den Umzug zu verbuchen. 

Gerne werden wir uns wieder für euch ins Zeug legen und das Erfolgserlebnis von 2017 nochmals übertrumpfen – daher seid fix und merkt euch den 16. & 17. Februar 2019.

 

Wir freuen uns auf euch!


Im Namen der NZT

die Zunftmeister Markus & Thorsten 

 

Narrenbaumstellen 2.0 : Nachhaltig und kostensparend

11. Januar 2018

Die schwäbisch-alemannischen Fasnetsnarren sind nicht nur der Tradition, sondern auch der Natur und ihrem Geldbeutel verbunden. 

Bereits zum zweiten Mal setzten Marco Stemmler von den Ammerdaal Hexa und Gartenbau Stemmler sowie Herr Künstle, zusammen die Idee um, den Weihnachtsbaum auf dem Tübinger Marktplatz umzurüsten. Dieser Vorgang spart nämlich nicht nur logistische Ressourcen, sondern gewährt dem Weihnachtsbaum nach der Entastung ein zweites Leben als „Stammhalter“ für die Wappenschilder der Tübinger Narrenzünfte. 

Ein großes Dankeschön geht daher an Marco und Herrn Künstle für ihren fachmännischen Einsatz, der diese Aktion überhaupt erst ermöglicht hat. 

Wir wünschen euch und den weiteren Tübinger Gruppen eine gesunde und glückselige Saison 2018. 

 

Mit Gruß und Dank, eure Narrenzunft Tübingen 

Brauchtum live erlebt: Das Maskenabstauben der NZ Tübingen

06. Januar 2018

Schelmisch könnte man behaupten, die historische Kulisse des Tübinger Marktplatzes vor dem Rathaus, sei, was die Atmosphäre bei solch einem Zeremoniell betrifft, bereits die halbe Miete. Dieser Ort alleine ist natürlich schon sehr geschichtsträchtig und prägend für die Kulturgeschichte Tübingens. Und ja, es stimmt: dass wir hier unsere Närrinnen und Narren vor Publikum abstauben dürfen, erfüllt uns mit Stolz. Aber ein historischer Ort allein schafft noch keine Tradition –   es sind die Menschen, die Traditionen schaffen, erhalten und weiterentwickeln. Die NZ Tübingen feiert nun ihr 25jähriges Bestehen hier in Tübingen – wir sind Teil einer Brauchtumskultur, die sich nun auch wieder in Tübingen angesiedelt hat und von den Bürgerinnen und Bürger als Bereicherung anerkannt wird. 

 

Nur so lässt es sich erklären, dass in diesem Jahr noch mehr Zuschauer diesen gut 90minütigen Event besucht haben. Und wir haben alles gegeben – neben der gut geführten Moderation der beiden Zunftmeister Beuter und Wolff, war die Show gut abgestimmt. Licht, Ton und Technik lag in den professionellen Händen von DJ HOSS und die Livemusik wurde von unseren Freunden aus Sonnenbühl, den BÄRAFEZZER geliefert. Die Klänge der Guggenmusiker brachte den Marktplatz zum Beben und heizte dem Publikum gut ein. Traditionell Aufführungen wie das Erwachen des Tübinger Teufels, die Erweckung seiner Stadthexen und ihr legendärer Tanz, wurden gut in schaurig schöne Szene gesetzt. 

Spätestens als die Mitglieder dann geschlossen auf den Marktplatz einliefen, um sich vom Teufel ihre Masken vom Staub der langen Ruhezeit befreien zu lassen, wurde es jedem klar: die närrische Zeit hat begonnen. 

Auch neue Mitglieder wurden symbolisch in einer traditionellen Narrentaufe nun offiziell als der NZ Tübingen zugehörig erklärt. 

Darüber hinaus konnte man ein interessantes Phänomen beobachten. Die Stadt Tübingen gilt überall als vielfältig, bunt und weltoffen. Diese Eigenschaften findet man tatsächlich auch in der Fasnetslandschaft hier in Tübingen. Zum Abschluss formierten sich dementsprechend die Vertreter weiterer Zünfte, die ihren Sitz in dieser Stadt haben, und stellten sich dem Publikum vor: TILL AFFENSPIEGEL, AMMERDAAL HEXA, FREIE DEIFELSHEXA, NARREN 99, SCHLOSSZUNFT TÜBINGEN, TÜBINGER STEINIS, ROSECKER FASNETSCLUB und selbst aus Esslingen fanden die SPÄTZLESFRESSER den Weg zum Marktplatz. Vielfältig, bunt und offen – Tübingen eben. 

Wir bedanken uns bei allen Gästen und Freunden,  den Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen

sowie der Stadt Tübingen. 

 

Bilder vom Abstauben gibts hier.

 

Bericht vom Schwäbischen Tagblatt.

 

Auf eine gute Saison 2018

NARRI – NARRO!

 

Die Narrenzunft Tübingen  

Liebe Mitglieder und Freunde der Narrenzunft Tübingen,
 
es freut Thorsten und mich über alle Maße, dass wir gemeinsam mit euch auf eine lange und sehr erfolgreiche Saison 2017 zurückblicken dürfen.
 
Ich bedanke mich vorweg bei allen, die zum Gelingen dieser achtwöchigen Saison beigetragen haben. Es waren dieses Jahr mal wieder nicht nur unsere eigenen Mitglieder, die sich motiviert engagiert haben, sondern auch unsere Freunde aus anderen Zünften haben ihr Wort gehalten und uns unterstützt.
 
Bereits das Abstauben am 06.01. auf dem Tübinger Marktplatz (wir berichteten, siehe Artikel vom 09.01.2017) war ein großer Erfolg. Trotz Eiseskälte haben wir viele Zuschauer auf den Marktplatz mobilisieren können und ihnen einen abwechslungsreichen sowie traditionsbewussten Event geboten.

Tübinger Narrenbaum 2017, Narrenzunft Tübingen Narrenbaum auf dem Tübinger Marktplatz

07.& 08.01.2017
Das erste Wochenende wurde von unseren Freunden, den Freien Narren Dettenhausen, bestellt. Ihre Abendveranstaltung  steht schon seit Jahren bei uns als Auftaktabend auf dem Besuchsprogramm – ebenso der Umzug am Sonntag ist stets ein fester Bestandteil unserer Planung.
 
12.01.2017
Beim Narrenbaumstellen gab es dieses Jahr zum ersten Mal eine ganz neue Idee (wir berichteten, siehe Artikel vom 13.01.2017).
 
13. & 14.01.2017
Auch in Hochdorf sind wir am Freitagabend seit vielen Jahren zu Gast und freuen uns stets über den Nachtumzug und die anschließende Party im Ort und in der Halle. Es ist erstaunlich, wie es die Gemeinde und die Narrenzunft schaffen, ein zuverlässiges Sicherheitskonzept aufrech- tzuerhalten, das nicht allzu aufdringlich wahrgenommen wird, aber dennoch garantiert, dass alle Beteiligten sicher miteinander feiern können.
 Tags darauf fanden wir uns beim Zunftball der Erdmännle in Sickingen wieder. Die beiden Vorstände Conny und Stefan haben uns einen bunten Abend serviert, u.a. lag dies sicher an den guten Showtanzauftritten in der Halle sowie an der Stimmung im Barzelt.

21.01.2017
In einer langen Saison gönnt man sich auch mal auch nur einen Termin pro Wochenende, schließlich will man seine Energie nicht vorzeitig aufgebraucht haben, denn auch die Grippewelle ging nicht spurlos an uns vorbei. Bei der gemütlichen Hallenfasnet der Burghexa in Dusslingen wurde jeder bedient, egal ob er es heute mal ruhig angehen lassen wollte, oder ob man doch lieber bis zum Zapfenstreich durchfeiern wollte.
 
28. & 29.01.2017
Die Hopfen Hopser in Kiebingen feierten an diesem Samstag ein rauschendes Fest in ihrer Halle – da durfte natürlich keiner fehlen. Daher war es absehbar, dass sich an diesem Abend dort nur altbekannte Gesichter aus der Region trafen und man sich mal wieder gemeinsam über damals und heute unterhalten konnte.
 
Ein schönes Jubiläum zum 22jährigen Bestehen durfte der Fasnetsclub Unterjesingen und ihr seit damals aktiver Vorstand Jörg Stickel an diesem Sonntag feiern. Bei phänomenalen Wetterbedingungen luden die „Isenger“ zum zweiten Jubiläumsumzug ein – vor elf Jahren fand dieser Event zum ersten Mal statt. So mancher würde sich hier sicherlich öfters gerne zum Umzug einfinden – aber wenn es etwas gibt, was für die Unterjesinger seit je her ein großes Problemthema ist, dann ist es wohl die Tatsache, dass quer durch die Ortschaft die Bundestraße 28 führt. Eine Verkehrsumleitung ist hier sehr kostspielig und aufwändig – selbst wir als bürokratie- und auflagengeplagte Tübinger haben größten Respekt vor dieser Herausforderung für die U´jesinger.
 
04. & 05.02.2017
Ein weiteres Jubiläum lies die Narren nun ins Steinlachtal pilgern: Die Narrenzunft Ofterdingen gab sich die Ehre zum zwanzigjährigen Jubiläum. Ein schöner Brauchtumsabend stellte den Auftakt zu diesem Ereignis dar und es war ein wahrlich gelungenes Fest.
Im Vorfeld ist man als Organisator eines Jubiläums natürlich stets euphorisch und möchte seinen Gästen nur das Beste bieten. Dies ist nicht immer einfach, schließlich kann man es nicht jedem Recht machen. So herrlich das Wochenende in Ofterdingen auch war – bleibt mir persönlich nur zu sagen: Es war klasse – aber auch ein kurzer Umzug hätte sehr schön sein können.

 

11. & 12.02.2017

Bei unserem Tübinger Wochenende (wir berichteten, siehe Artikel „Danke für dieses tolle Wochenende“) bleiben mir nach wie vor nur zwei Dinge zu sagen: 
1. Alles, was ihr vom Wochenende der NZ Tübingen gehört habt, stimmt:

    Es war toll!
2. Mein Dank gilt stets denen, die zu uns gehalten haben – ihr wurdet belohnt!
 
17. bis 19.02.2017
Der Fackelumzug Freitagabend in Freudenstadt ist ein sehr beliebtes Arrangement bei unserer Zunft. Wenn auch bei regnerischem Wetter hatten spätestens alle Beteiligten beim sich anschließenden Fest in der Halle ihren ersten Abend nach unserem Wochenende, bei dem man gemeinsam auf den Erfolg anstoßen konnte.
 
Die beiden Umzüge in Altingen am Samstag und am Sonntag in Poltringen waren klassische Ammertal-Events: Tolles Wetter, tolle Stimmung, super Zuschauer und wir haben eine Laufnummer in den hinteren Reihen. Aber Spaß bei Seite – natürlich laufen wir hier herzlich gerne und sind auch hoffentlich zukünftig wieder mit von der Partie.
 
Die Hauptfasnet – 23.02. bis 01.03.2017
Schmotziger Donnerstag
Hier waren wir am Abend zu Gast in Alpirsbach und man darf sagen, hier trinkt man gutes Bier und trifft nette Leute.
 
Freitagabend
Wir waren zu Gast bei Freunden, nämlich bei der NZ Hirschau in ihrer schönen Stefan-Hartmann-Halle. Dieser Abend ist seit Jahren ein Highlight an der Hauptfasnet – hier stimmt einfach alles.
 
Samstagmittag
Die Narrenzunft Wurmlinger Knöpfle und ihr Vorstand Frank Foitzek luden uns traditionell zum Umzug ein – und wir folgten natürlich Franks Einladung. Wir durften uns eigentlich an allem freuen, was solch einen Umzugstag ausmacht: Viele bekannte Gesichter, tolle Stimmung und ein überdurchschnittlich gutes Wetter.
 
Samstagabend
Zum ersten Mal durften wir die Narrenfreunde in Wendelsheim besuchen. Dies war uns ein besonderes Anliegen, so kennen wir diese Zunft doch schon seit Langem. In der neu erbauten Festhalle erlebten wir ein gutes Programm und ausgelassene Stimmung.
 
Sonntagmittag
Wir fuhren nun zum zweiten Mal zur Narrenzunft Schwenningen, um dort an einem sehr traditionsreichen Umzug teilzunehmen. Die Straßen waren kilometerlang mit begeisterten Zuschauern gesäumt, die uns herzlich begrüßten. Die NZ Tübingen war mit voller Mannschaftsstärke vertreten und fuhr mit zwei Bussen und insgesamt 75 Mitgliedern in das schöne Schwenningen.

 

Rosenmontag – Rathaussturm
Nun, hierzu ist sicherlich schon vieles bekannt und bereits in vieler Munde: Boris Palmer ließ sich durch den Rottenburger Bürgermeister Stephan Neher samt Gräfin Mechthild und den Rottenburger Laufnarren, den Bogges, vertreten.
Dieser Streich sorgte für allerlei Überraschungsmomente, aber wir wären ja nicht die NZ Tübingen, wenn wir nicht schlagfertig und mit einem Augenzwinkern darauf hätten reagieren können. Der Marktplatz war übersät von Hästrägern und es spielen die Raba-Gautscher der NZ Kusterdingen sowie die Los Mexicanos aus Bühl. Es war ein unterhaltsamer Event, der sicherlich lange im Gedächtnis bleiben wird.
 
Rosenmontag- Umzug Bad Hirschau
Nur allzu gerne begaben wir uns im Anschluss daran nach Hirschau und genossen den Rosenmontagsumzug und die anschließende Straßenfasnet. Wie immer fühlten wir uns hier unter Freunden und läuteten bei tollem Wetter den Fasnetsendspurt ein.
 

Fasnetsdienstag – Umzug Owingen
Den letzten Tag durften wir im beschaulichen Owingen verbringen und genossen einen schönen Umzug, der mit 30 Laufgruppen sehr angenehm erschien.
 
Der Kehraus
Wie die Jahre zuvor auch, verbrachten wir den Kehraus auf dem Tübinger Sternplatz. Hier organisierten und bewirteten die Tübinger Narren 99 und die Ammerdaal-Hexa und boten den Tübinger Zünften die Gelegenheit, ein letztes Mal in dieser Saison, gemeinsam die Fasnet ausklingen zu lassen. Wir präsentierten uns um 19.30 Uhr bei einer kleinen Häsvorstellung dem anwesenden Publikum und vergossen sicherlich ein paar Tränen bei der anschließenden Fasnetsverbrennung.
Als Zunftmeister der NZ Tübingen bedanken Thorsten und ich uns bei euch für diese bemerkenswerte Saison – erschöpft und zufrieden verabschieden wir uns nun in die wohlverdiente Pause.
 
Mit närrischen Grüßen
Markus & Thorsten
Zunftmeister NZ Tübingen e.V.

Am Heiligen Dreikönigstag lud die Narrenzunft Tübingen wieder zu ihrem traditionellen Häsabstauben auf dem Tübinger Marktplatz ein. Neben zahlreichen Besuchern und befreundeten Narrenzünften aus Tübingen und der Region, mogelte sich ein ungebetener Gast unter die Teilnehmer: Die Eiseskälte.
 
Aber trotz den den frostigen Temperaturen liesen sich die Närrinen und Narren
ihr Zeremoniell nicht nehmen und präsentierten sich energiegeladen und
motiviert für die Fasnetssaison 2017.
Die beiden Zunftmeister Markus Beuter und Thorsten Wolff moderierten den knapp 90min Event und gaben neben flapsigen Sprüchen auch Wissenswertes zur schwäbisch-alemannischen Fasnet bekannt.

Zunftmeister Narrenzunft Tübingen Markus Beuter und Thorsten Wolff Abstauben Tübinger Fasnet ©Achim Majer
Abstauben Tübinger Fasnet, Narrenzunft Tübingen ©Achim Majer
Abstauben Tübinger Fasnet Teufel Narrenzunft Tübingen ©Achim Majer

Die Tübinger Stadthexa eröffneten mit ihrer Teufelserweckung den Abend
und sorgten für schaurig-schöne Stimmung. Dem Teufel kam im Anschluss die Aufgabe zu Teil, alle Narren, die sich der Reihe nach auf dem Marktplatz positionierten, traditionsgemäß abzustauben - nun durften sie auch endlich ihre Masken aufziehen und sind nun offiziell Teil des närrischen Treibens in dieser Saison.
Die Schwarzen Männle feierten als jüngste der vier Gruppen innerhalb der Narrenzunft Tübingen ihr 20jähriges Bestehen. Nach dem bekannten Tanz und einer Pyramide lies es sich eines der Gründungsmitglieder nicht nehmen und hielt eine kleine Dankesrede im Namen der Gruppe.

Auch neue Mitglieder wurden in den Kreis der Narren aufgenommen. Die Taufe durch die vier Elemente Feuer, Wasser, Wind und Erde wurde von den Abteilungsleitern der Gruppen und dem Teufel gewissenhaft durchgeführt. Daher an dieser Stelle nochmal ein herzlicher Willkommesgruß an unsere Neuzugänge.
 
Natürlich durfte an solch einem Tag die nötige musikalische Untermalung nicht fehlen: Die Bärafezzer aus Sonnenbühl besuchten uns nun schon im zweiten Jahr in Folge und heizten unseren Zuschauern mit fetzigen Guggenrhythmen ein - auch euch großes Dankeschön für eure tolle Darbietung.

©Achim Majer

Das Ende der Veranstaltung wurde durch die Besuche und Darbietungen weiterer Narrenzünfte aus Tübingen eingeläutet.

Die Tübinger Steinis hielten eine Namensgebung für ihre neuen Mitglieder ab
und die neu gegründete Tübinger Schlosszunft präsentierte sich stolz mit ihrem Brauchtumstanz und einer kleinen Häsvorstellung. Des weiteren gaben die Ammedaalhexa und die Tübinger Narren 99 sowie die Freie Deifels Hexa sich die Ehre und stellten sich dem Publikum vor.

Allen Beteiligten, ob vor oder hinter den Kulissen, spreche ich gerne im Namen der NZ Tübingen ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön aus - es war eine schöne und bunte Veranstaltung, die ohne eure engagierte Hilfe und Unterstützung nicht machbar gewesen wäre.
 
Im Namen der Zunft
Markus Beuter
Zunftmeister NZT 

Fasnetsbeginn 2016

08.01.2016

 

Bärafezzer aus Sonnenbühl

Das Abstauben der Tübinger Fasnet, genauer gesagt: Das Maskenabstauben – fand traditionsgemäß am Heiligen Dreikönigstag auf dem Tübinger Marktplatz statt.
Bereits seit über 20 Jahren ist diese ehrwürdige Kulisse die Bühne für sowohl das Abstauben als auch für das Taufen von neuen Mitgliedern der NZ Tübingen.
 
Trotz Nässe von oben und Kälte von unten, fanden viele Freunde der Narrenzunft den Weg auf den Marktplatz. Mit Glühwein, Kinderpunsch oder einer Roten Wurst in der Hand, konnte man bei Fasnetsmusik die Zeit bis zum Auftakt um 18.00 Uhr in geselliger Atmosphäre verbringen.
Die Guggenmusikkapelle Bärafezzer aus Sonnenbühl begleitete mit treibenden Rhythmen unseren abendlichen Event. Das Publikum ließ sich ohne erkennbaren „Widerstand“ von den mächtigen Klängen der Gruppe bewegen und spendete euphorischen Applaus.

 

Die Zunftmeister

Die beiden Zunftmeister  Markus Beuter und Thorsten Wolff 
moderierten die gut einstündige Veranstaltung und hielten mit Schlachtrufen, frechen Sprüchen und Informationen über die Figuren und das Brauchtum die Aufmerksamkeit des Publikums aufrecht.

Nach dem musikalischen Eröffnungsstück durch die Bärafezzer erfolgte zunächst die Erweckung des Teufels und seiner Stadthexa. Mit schaurigen Klängen und Rufen leiteten die Hexen ihr Erweckungsritual ein, welches in einer Tanzdarbietung mündete.
Das Abstaubritual war sehr traditionell gehalten. Alle aktiven Mitglieder betraten mit abgedeckter Maske den Marktplatz und ihre menschlichen Gesichter waren vorläufig ein letztes Mal zu sehen.

Der Teufel entfernte symbolisch bei jedem Mitglied den Staub, der sich seit dem letzten Aschermittwoch auf der Maske angesammelt hat und die Transformation vom Bürger zum Narr konnte durch das Aufsetzen der Maske vollzogen werden.

 

Unsere Narren vor dem Abstauben- noch ohne Maske

 

Mit der närrischen Taufe vollzog sich ein weiterer alt hergebrachter Brauch – denn erst durch das Wirken der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Wind, mit denen die Tauflinge in Kontakt gebracht werden, vollzieht sich der Aufnahmeritus und man erhält sozusagen den „närrischen Segen“.
 
Als wertvolle Ergänzung und Spiegelung der gesamten Tübinger Fasnetslandschaft besuchten uns gegen Ende, wie in den Jahren zuvor auch, weitere Zünfte und Gruppen aus dem Raum Tübingen.

 

Die Täuflinge der Stadhexa

Allen voran gaben sich zunächst die Tübinger Steinis, gefolgt von den Narren 99, die Freien Deifels Hexa Tübingen und die Ammerdaal Hexa, die Ehre und begrüßten das Publikum auf dem Marktplatz mit Schlachtrufen und gaben interessante Informationen zu ihren Narrenfiguren zum Besten.
 
Jede dieser Gruppen unterhält am 06.01. seine eigene Abstaubzeremonie im Raum Tübingen – daher ist es umso schätzenswerter, dass sie trotz logistischer und zeitlicher Engpässe die Mühen nicht scheuen, uns auf dem Marktplatz zu besuchen.
 
Den Abschluss der Veranstaltung besiegelten auf musikalische Weise die angereisten Bärafezzer mit ihren kraftvoll gespielten Instrumenten.
 
Wir danken an dieser Stelle allen Beteiligten, unseren Gästen, Mitgliedern und vor allem auch dem offenen Tübinger Publikum für die rege Teilnahme und die tolle Stimmung.
 
Wir freuen uns wieder auf euren Besuch 2017, wenn es laut schallend heißt: 

NÄRRELE! Goht´s no?!
 

Im Namen der NZ Tübingen,
 
die Zunftmeister Markus Beuter und Thorsten Wolff.
 
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Spenden statt "Schnäpseln"

21.01.2016

 

Die Narrenzunft Tübingen hat sich auch in diesem Jahr wieder dazu entschlossen, keine alkoholischen Gastgeschenke mehr zu übergeben.
Gerne unterstützen wir die Projekte der  Zünfte, bei denen wir zu Gast sein dürfen, in Form einer kleinen Spende von unserer Zunft.
Wir selbst unterstützen weiterhin unsere kleinen Tröste-Teddys, die in der Tübinger Notfallrettung zum Einsatz kommen.
 
Wir richten herzlich gerne das Wort an alle Narren und Närrinen:
Habt einen friedliche und glückselige Fasnet 2016.
 
Die Narrenzunft Tübingen.

 

Die Schloßochsen luden ein: Das Rosecker Fasnetswochenende in Tübingen 2016

25.01.2016

Am Wochenende des 23. & 24.01.2016 waren unsere Freunde vom Rosecker Fasnetsclub, unter der erfahrenen Leitung ihres Zunftmeisters Anton Buck und seinem Stellvertreter Horst Knöpfler, die Organisatoren der Hallenfasnet und des großen Umzugs durch die Tübinger Altstadt.
 
Die Rosecker luden ihre befreundeten Zünfte bereits am Samstagabend zu einem großen Brauchtumsabend in die Hermann-Hepper-Halle ein und feierten gemeinsam ein geselliges Fest. Die Gäste durften sich von Guggenmusikern, Showtanzdarbietungen und Brauchtumstänzen unterhalten lassen – dazwischen spielten die Unterhaltungsveteranen von Herz Ass ihre Interpretationen musikalischer Stimmungsklassiker.
 
Wie es in Fasnetskreisen übliche Praxis ist, geht einem Umzug stets ein so genannter Zunftmeisterempfang am Vormittag voraus. Hier empfängt der Gastgeber die Vertreter der eingeladenen Zünfte, aber auch städtische Polit- und Verwaltungsprominenz. Ein Zunftmeisterempfang bietet in gemütlicher Runde den Zunftmeistern, fernab vom lauten Umzugstreiben, die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und alte Bekanntschaften zu pflegen.
 
Natürlich waren die Zunftmeister Markus Beuter und Thorsten Wolff, als auch unsere Ehrenzunftmeisterin Katja Schraml, Gäste in dieser Runde. 
Besonders erfreulich war es für das Zunftmeisterduo Markus und Thorsten, eine ihnen vom Drachenfest 2015 (wir berichteten) bereits bekannte Vertreterin der Stadt Tübingen begrüßen zu dürfen: Tübingens Erste Bürgermeisterin Frau Dr. Christine Arbogast.
Es freut uns sehr feststellen zu dürfen, dass eine bekannte Polit-Instanz wie Frau Dr. Arbogast sich durch ihre Anwesenheit zur Tübinger Fasnet bekennt. Diese persönliche Präsenz und die damit einhergehende Wertschätzung unserer Traditions- und Brauchtumspflege sowie die damit verbundene Vereinsarbeit, haben wir als Tübinger Narren lange vermisst.

 

v.l. Katja, Markus, Frau Dr. Arbogast, Thorsten und Til Affenspiegel

Der Rosecker Fasnetsclub gab anschließend um 13.30 Uhr den Startschuss für einen großen mit gut 90 aufgelisteten Gruppen und Zünften. Schließlich hatte man durch das zeitgleich in Hirschau stattfindende Ringtreffen einen nicht unerheblichen Konkurrenten, der natürlich viele Zuschauer nach Hirschau anstelle von Tübingen führen würde.
 
Unseren ersten Einschätzungen nach dürfte aber die Zunft um Anton Buck mit ihren Zuschauerzahlen doch recht zufrieden gewesen sein.
Das Schwäbische Tagblatt lieferte tags drauf den Beweis, dass das Interesse von ca. 8000 Zuschauern dem Umzug durch die Tübinger Altstadt gegolten hatte.
 
Die Narrenzunft Tübingen wünscht den Mitgliedern des Rosecker Fasnetclubs eine glückselige Fasnet und gönnt nach diesem harten Arbeitswochenende jedem ein paar schöne und unterhaltsame Tage in der verbleibenden Saison bis Aschermittwoch.
Wir freuen uns bereits darauf, 2017 dieses Wochenende wieder selbst in die Hand zu nehmen und euch einen tollen Event über zwei Tage hinweg zu bieten.  
Es grüßt euch die Narrenzunft Tübingen.

 
 
Text: M. Beuter
Bearbeitung & Layout: T. Wolff
Foto: Herzlichen Dank an Florian Weißinger, Narrenverein Mössingen

 

"zuckersüße" Spende für unsere Narren

07.02.2016

Spende vom Tübinger Zuckerbäcker

Der Tübinger Zuckerbäcker beglückte die Narren der NZ Tübingen mit einer schokaladigen Leckerei in Form von edlen Schokoladentäfelchen aus der eigenen Manufaktur.

Ein großes Dankeschön gilt daher diesem Feinkostspezialisten und seinem fleißigen Team - über euer exklusives Naschwerk dürften sich am Fasnetssonntag große und kleine Narren freuen.

 

Im Namen der gesamten Narrenzunft Tübingen

Zunftmeister und Feinschmecker

Die Narrenzunft Tübingen blickt zurück

10.02.2016

Die Narren der NZ Tübingen blicken auf eine kurze, aber auch sehr spannende Fasnetszeit zurück. Wir legten bereits am 06.01. einen tollen Auftakt auf dem Tübinger Marktplatz beim traditionellen Häsabstauben hin. Das Tübinger Publikum lies sich vom Zauber des Masken- und Häsabstaubens einfangen. Auch die eingeladenen Bärafezzer aus Sonnenbühl sorgten für zünftige musikalische Unterhaltung.

 

Eine Stadthex bei der Erweckung

In den kurzen Fasnetswochen dieses Jahr folgen wir zunächst den Einladungen alter und neuer Freunde wie der NZ Kusterdingen, den Dalbach-Hexa Grosselfingen und der NZ Dettingen.


Ein besonderer Höhepunkt war unter anderem die exklusive Möglichkeit, einer Einladung der NZ Hirschau zu folgen, um am Freitagabend ihres Ringtreffens dabei sein zu können.


Tags drauf fanden wir uns bei unseren alten Weggefährten des Rosecker Fasnetsclubs in der Hepper-Halle in Tübingen wieder.

 

Der traditionelle Umzug am Sonntag durch die Tübinger Altstadt war der krönende Abschluss dieses umtriebigen Wochenendes.

 

Unsere Zunft machte am letzten Wochenende vor der Hauptfasnetswoche am Freitagabend Station bei unseren alten Bekannten aus dem Steinlachtal: dem Original Steinlachtaler Fasnachts-Verein e.V. Mössingen. Dieser Brauchtumsabend ist seit Jahren ein beliebtes Ziel unserer Zunft, so kennt man sich hier schon ewig und weiß einen guten Festabend zu schätzen. Als zwei Tage darauf wettermäßig klar wurde, dass es ein verregneter Umzugssonntag werden würde, hoffte man aber auf das Wunder von Poltringen: Umzüge finden hier seit vielen Jahren traditionsgemäß stets bei trockenem und sonnigen Wetter statt. Aber nicht so an diesem Tag. Natürlich tat dieser Umstand unserer Stimmung keinen Abbruch – ein echter Narr ist schließlich mit allen Wassern gewaschen und stets wetterfest.

Die Hauptfasnet startete mit einem Besuch in Hechingen bei den Zollernhexen auf ihrem Altweiberball. Am nächsten Tag freute man sich, wieder einmal Gast in Hirschau beim Brauchtumsabend der Narrenzunft Hirschau und ihrem Zunftmeister Wolfgang Rieker sein zu dürfen. Natürlich feierten unsere Narren hier mit Bedacht, wusste man doch schließlich, dass man am Fasnetssamstag wieder fit für den Umzug in Wurmlingen sein musste. Vor Zunftmeister Frank Foitzik wollte man selbstverständlich eine überzeugende Vorstellung abliefern – hier durfte man nicht zwecks Übermüdung schlapp machen. Da wir am Abend dieses Samstags in Wurmlingen zum Zunftball aber herzlich begrüßt wurden, haben wir uns beim Umzug sicherlich von unserer besten Seite präsentiert.

Fasnetssonntag in Weitingen

Der Umzug am Fasnetssonntag stellte nicht nur insofern ein Highlight dar, dass es sich bei den Bettschonern aus Weitingen um eine der ältesten Zünfte im Land handelt (gegr. 1930), sondern auch die Tatsache, dass wir mit einem Doppeldeckerbus und fast 80 Mitgliedern angereist sind.

Am Rosenmontag trafen wir uns mit allen Tübinger Zünften sowie den Teilorten Unterjesingen und Weilheim um 09.30 Uhr am Kelternplatz und hatte gemeinsam eine Mission:

Die Übernahme des Rathaus und die Herausgabe des Schlüssels zur Stadt von unserem OB Boris Palmer persönlich. Und siehe da: Trotz anfänglichen Widerstandes war unser Oberbürgermeister einer solch gewaltigen und entschlossenen Narrenschar nicht gewachsen. Bericht Tagblatt

 

 

Der Umzug am Fasnetssonntag stellte nicht nur insofern ein Highlight dar, dass es sich bei den Bettschonern aus Weitingen um eine der ältesten Zünfte im Land handelt (gegr. 1930), sondern auch die Tatsache, dass wir mit einem Doppeldeckerbus und fast 80 Mitgliedern angereist sind.
Am Rosenmontag trafen wir uns mit allen Tübinger Zünften sowie den Teilorten Unterjesingen und Weilheim um 09.30 Uhr am Kelternplatz und hatte gemeinsam eine Mission: Die Übernahme des Rathaus und die Herausgabe des Schlüssels zur Stadt von unserem OB Boris Palmer persönlich. Und siehe da: Trotz anfänglichen Widerstandes war unser Oberbürgermeister einer solch gewaltigen und entschlossenen Narrenschar nicht gewachsen.

Die nächste Station war für uns der Rosenmontagsumzug bei unseren Freunden in Hirschau. Leider war an diesem Tag der Wettergott sicherlich kein Fasnetsnarr, denn sowohl die Zuschauer, als auch die Hästräger hatten nicht nur den Regen, sondern auch sturmartige Böen als Gegner.
Ein letztes Mal machten die Tübinger sich auf den Weg zum Umzug in Hechingen. Aber trotz der schönen Kulisse der Hechinger Altstadt war es rein wettermäßig hart an der Grenze: Regen und starker Wind verlangten den tapferen Narren bei diesem Saisonendspurt alles an Durchhaltevermögen ab.
Aber Regen und Sturm sollten uns an diesem Tag sogar noch einmal verfolgen. Der Kehraus auf dem Sternplatz in Tübingen, der von unseren befreundeten Zünften den Ammerdal-Hexa und den Narren ´99 organisiert wird, musste sich gegen diese Wetterlage ordentlich behaupten.
Aber schließlich erreichten die anwesenden Narren, gemeinsam mit ihrem Publikum, ihr Ziel: Die symbolische Verbrennung der Fasnet und damit das offizielle Ende der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Gemeinsam zogen die Narren ihre Masken von ihren Gesichtern und waren traurig und erleichtert zugleich. Wieder einmal durfte man eine Saison gemeinsam feiern und hat viel erlebt. Aber alles hat ein Ende und dies wurde nun eingeläutet.
Wir wünschen allen Närrinen und Narren ihre wohlverdiente Ruhe und freuen uns, euch 2017 wiedersehen zu dürfen.
Auf euch alle und die diesjährige Fasnet drei kräftige:​NÄRRELE! GOHT´S NO!?

Ein Hoch auf unsern Busfahrer,                                                  unsern Busfahrer ein Hoch!

08.03.2016

Vielen Dank Stefan Nill

Was wären unsere schönen Fasnetsausfahrten, wenn wir uns nicht stets in sicheren Händen fühlen würden?!
Trotz Spaß  ausgelassener Stimmung brauchen die Narren der NZ Tübingen einen zuverlässigen Fahrer, der auch im Bus darauf achtet, dass wir uns verantwortungsvoll benehmen - schließlich sind die Narrenbusse kein rechtsfreier Raum und sind ebenfalls an die StVO gebunden. Auch dieses Jahr sind wir wieder überall unkompliziert und komfortabel von Tübingen zu unseren Abendveranstaltungen und Umzügen gereist.

 
Deshalb bedankt sich die Narrenzunft Tübingen ganz herzlich bei unserem Busfahrer Stefan und der stetigen
Unterstützung der Fahrschule Nill.