Narrenzunft Tübingen
Narrenzunft Tübingen 

der Gesellige Narr

unsere Raupa

Tübinger Raupa

Tübinger Raup, Narrenzunft Tübingen Traditioneller Tübinger Weinbauer

Der Tübinger Weinbauer, der im schwäbischen Gôg genannt wird, stellt das mittelalterliche Gegenstück zum hochgebildeten Universitätsgelehrten dar.

 

Wenn das Tübinger Närrele eine schwäbisch-alemannische Traditionsfigur darstellt, dann verkörpern unsere Raupa den einzigartigen, etwas einfachen und frechen Weinbauern, der es immer geschafft hat, der hohen akademischen Elite den Spiegel vorzuhalten und sich nicht hat unterkriegen lassen.

 

Die liebvoll geschnitzte Holzmaske ziert sowohl ein Weinblatt, Weintrauben und bei näherer Betrachtung "entpuppt" sich die knollige Trinkernase als eine dicke Raupe - die als Pate für den Namen unserer Gruppe fungiert hat. Die Gôgen bezeichneten sich ihrerseits früher selbst als "Raupa".

 

Das Häs ist einer traditionellen bürgerlichen Festtagsbekleidung der Weingärtner aus dem späten 16. Jahrhundert nachempfunden.

 

Geschichtlich gesehen liegt hier ebenfalls eine leider kaum bekannte Tatsache vor:

Die Winzer aus eben jender Zeit, zogen mit ihrer "Zunft", sozusagen der Vereinigung der Tübinger Weinbauern, bereits im 16. Jahrhundert um die Fasnetszeit durch die Gassen der Tübinger "Unterstadt". Diese, vom damaligen Universitätskanzler als "heidnisches, spöttisches Treiben" bezeichneten, Umzüge waren der Ursprung einer auch im protestantischen Tübingen angesiedelten Fasnachtskultur. Im Zuge der aufblühenden Akademisierung war diese Tradition nach Meinung der hohen Universitätsherren nicht länger mit den elitären, bildungsbürgerlichen Ansprüchen der Universitätsstadt Tübingens zu vereinbaren und wurde kurzerhand vom Universitätskanzler verboten.

Die Fasnet war schon immer ein Sprachrohr der einfachen Leuten, die ihnen Gelegenheit bot, sich gegen die herrschende Obrigkeit oder politische Situation durch närrischen Spot Luft zu verschaffen und ungeahndet frech und neckisch sein zu dürfen.
Wer einer Tübingen Raup genau in ihr Antlitz blick, der wird diesen närrischen, aber liebvollen Hohn und Spott sofort erkennen. Die Raupa sind in der schwäbisch-alemannischen Fasnet eine Figur, die ein Alleinstellungsmerkmal aufweist - denn nur in Tübingen ist ein Gôg - sprich eine Raup, zu Hause.

Unsere Raupa freuen sich stets über Zuspruch, den Kontakt mit fasnetsinteressierten Zuschauern und Gästen sowie natürlich auch über wachsende Mitgliederzahlen - ein Gôg ist stets gesellig und nie gern allein!

Die Fasnet war schon immer ein Sprachrohr der einfachen Leuten, die ihnen Gelegenheit bot, sich gegen die herrschende Obrigkeit oder politische Situation durch närrischen Spot Luft zu verschaffen und ungeahndet frech und neckisch sein zu dürfen.


Wer einer Tübingen Raup genau in ihr Antlitz blick, der wird diesen närrischen, aber liebvollen Hohn und Spott sofort erkennen.
Die Raupa sind in der schwäbisch-alemannischen Fasnet eine Figur, die ein Alleinstellungsmerkmal aufweist - denn nur in Tübingen ist ein Gôg - sprich eine Raup, zu Hause.

Unsere Raupa freuen sich stets über Zuspruch, den Kontakt mit fasnetsinteressierten Zuschauern und Gästen sowie natürlich auch über wachsende Mitgliederzahlen - ein Gôg ist stets gesellig und nie gern allein!

Werde ein Teil der Tradition - werde Raup.

Wir freuen uns immer.

Abteilungsleiterinnen der Raupa

Monika Scharnowski & Ulrike Johner

 

Telefon (Uli): 0171 7801540

 

Email: raupa@nz-tuebingen.de