Mehr als nur ein Bodenbelag

22. Dezember 2019

Die NZT entsorgt ein Stück Vereinsgeschichte 

„Wenn dieser Boden sprechen könnte, da gäbe es einiges an Geschichten zu erzählen!“, so die Worte von Thorsten Wolff, 2. ZM der NZT. Es stimmt tatsächlich, denn seit gut 20 Jahren dienten unsere 2x3 Meter großen Pressspanplatten dazu, den Hallenboden der Hermann-Hepper-Halle vor nur all zu groben Biertischgarnituren und sonstigen Beanspruchungen zu schützen. Mühevoll mussten wir diesen Boden alle zwei Jahre von Hand, und mit kilometerweise Klebeband, verlegen. Über 2000kg wog der gesamte Boden. Aber es war stets die Mühe wert. Schöne Feiern haben wir hier erlebt, auch wenn man natürlich am Ende einer zweitätigen Veranstaltung geflucht und gestöhnt hat, dieses Monstrum gegen 19.00 Uhr am Sonntagabend auf einen Anhänger aufzuladen. 

 

 

Nach dem letzten Veranstaltungsjahr durften wir den Boden vorrübergehend in den Katakomben der HH-Halle einlagern. Anfang 2020 stellt die Stadt Tübingen im Hallenbetrieb der Hepper-Halle auf einen Gummirollboden um, der die Verwendung unserer Platten überflüssig macht. Somit konnten wir uns letztlich vom altgedienten Boden trennen und ihn feierlich, mit viel Staub und Schweiß, zerlegen und auf einen Anhänger verfrachten. Seine letzte Reise trat unser Boden nach Dußlingen zum Abfallverwertungshof an. 

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, die zwei Jahrzehnte lang dieses Joch gemeinsam mit uns trugen und in der Halle verlegten. 

 

Und natürlich gilt der Dank der Truppe, die am vergangenen Samstag für die Entsorgung sorgte. 

 

Bild: T.Wolff , D.Zeeb

Text: M. Beuter

Die "Männle" haben neue Stellvertreterin

09. Oktober 2019

Anita Krauß ist neue stellvertretende Abteilungsleiterin 

Lange war ihr Rücktritt schon verkündet worden, aber es war nicht auf Anhieb so einfach, die Nachfolge für Tina Märkle aufzustellen. Jahrelang war ihr das Amt inne und ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Männle Chefin Claudi Fridrich hinterlässt schließlich große Fußabdrücke. 

Als Glücksfall erwies es sich am Ende doch, dass Anita Krauß sich voll motiviert dazu bekannt hatte, sich für ihre Nachfolge aufstellen zu lassen. Das Stimmvotum war eindeutig und es spiegelt das Vertrauen der Gruppe in Anitas Fähigkeiten wider, die Belange der Gruppe zu vertreten und sich aktiv im Vereinsausschuss einzubringen. 

Im Namen der Vorstandschaft bedanke ich mich herzlich bei Tina für die Jahre der Unterstützung innerhalb dieser Gruppe sowie deiner Arbeit für den gesamten Verein. Es freut mich sehr, dass du uns nicht verloren gehst und nach wie vor, aktives Mitglied der Schwarzen Männle bleiben wirst. 

 

Ebenso heiße ich Anita am „Großen Tisch“ willkommen – du wirst ab der nächsten Ausschusssitzung stetiges Mitglied dieser Runde sein. 

 

Mit Dank und lieben Grüßen 

Die Zunftmeister

Kreativ und geduldig sein

30. August 2019

Die Närrele arbeiten an ihrem traditionellen Häs

 

»Da trocknen zumindest die Farben schneller«, so die Antwort von Zunftmeister Markus Beuter auf die Frage, warum man sich ausgerechnet an einem hochsommerlichen Rekordsonntag zum Bemalen der neuen Närrele Häser einfinden musste. 

 

Aber Spaß beiseite. Es ist wirklich eine großartige Geduldsarbeit, die man in das eigene Närrelehäs investieren muss. Die Hosen und Jacken aus Baumwollstoff werden vom Hersteller in neutralem Weiß gekauft und müssen dann, gemäß Vereinstradition, von Hand bemalt werden. Unter anderem erkennt man auf der Jacke das Schloss Hohen-Tübingen sowie das damalige Wappen der Stadt. Besonders zeitintensiv sind ebenfalls die rot-gelb gezackten Borten und die Weinreben, die auf die alte Winzerkultur der Universitätsstadt Hinweis liefern. 

Tradition am eigenen Leib erleben

Für junge Mitglieder, die zum ersten Mal ein Weißnarrenhäs bemalen, ist es eine Reise zurück in eine Zeit, in der Kleidung noch selbst angefertigt wurde und nicht im Modeeinzelhandel um die Ecke oder online gekauft werden konnte. »Man erwirbt hier nichts auf Bestellung, sondern muss selber ran«, kommentierte der 2. Zunftmeister Thorsten Wolff diesen traditionellen Arbeitsprozess, der die Wertschätzung zum eigenen Häs ungemein steigert.  

 

Wer sich im der schwäbisch-alemannischen Fasnetskultur auskennt, der weiß auch, dass hieraus ein finanziell lukratives Business entstanden ist. Fachmessen wie die NARRisto in Sindelfingen geben einen kleinen Einblick, wie mit der Narretei Geld verdient werden kann. Die Möglichkeiten sind grenzenlos: alles kann bestellt, angefertigt, bedruckt oder bestickt werden. 

Traditionell, aber nicht rückständig 

Wer sich auf Traditionen beruft, der muss natürlich nicht alles liebevoll in Eigenregie, wie vor 60 Jahren üblich, anfertigen. Keine Frage. Aber es setzt der fortschreitenden Kommerzialisierung der Fasnet einen schönen Kontrastpunkt gegenüber, wenn sich junge Leute dazu bekennen, einen Weißnarren zu verkörpern und den Aufwand der eigenen Häsmache nicht scheuen.

 

Die Narrenzunft Tübingen e.V. ist stolz darauf, selbst eine Weißnarrenfigur in ihren Reihen zu wissen. Gerne würden wir hier noch weitere Fasnetsbegeisterte davon überzeugen wollen, Teil dieser Tradition bei uns zu werden.   

Erfahre mehr über unsere Närrele

 

Text & Bild NZ Tübingen 

Bäumchen wechsle dich!

Regine Kaupp

Neuwahlen bei den Tübinger Raupa

 

Die Mitglieder der Raupa trafen sich kurz nach dem erfolgreichen Abschluss der Saison zu ihrer ersten Sitzung und wählten unter anderem, wie auch die Stadthexa (wir berichteten), ihre Abteilungsleiterinnen. Die kleine, aber hochkarätige Truppe, machte hier unbürokratisch Nägel mit Köpfen und bestätigte die bisherige Abteilungsleiterin Ulrike Johner im Amt. Ihre bisherige Stellvertreterin, Monika Scharnowski, stellte ihrerseits ihr Amt zur Wahl und ließ sich nicht erneut aufstellen. Einstimmig wählte die Versammlung Regine Kaupp, die sich auch nach langjähriger Mitgliedschaft ihre Motivation erhalten hat, die Belange ihres Vereins im Ausschuss zu vertreten.

Moni Scharnowski

Für das Engagement und die Freude an der Vereinsarbeit über viele Jahre hinweg, danken wir besonders unserer Moni und freuen uns weiterhin auf ein gemeinschaftliches Miteinander. 

 

Es freut uns von Herzen, mit Ulrike, und neuerdings mit Regine, unsere Aktivitäten im Rahmen der Tübinger Fasnet gemeinsam zu planen und zu verwirklichen.

 

Im Namen der Vorstandschaft und mit lieben Grüßen 

                 Markus & Thorsten  

Neue Führungsspitze für die älteste Gruppe

Frühjahr 2019

Stadthexa Oberhex Seb Meißner Sebastian Meißner

Wahlen bei den Tübinger Stadthexa

 

Die Saison war bei den Mitgliedern der NZT gerade erst körperlich und geistig am Abheilen, da schickte sich bereits die erste Sitzung in der Gruppe der Stadthexa an, inklusive der Wahlen zum 1. und 2. Abteilungsleiter. 

Nachdem man sich ehrlich über die abgeschlossene Fasnetssaison ausgetauscht hatte, waren die bisherigen Ämter, geführt von Markus Mannheim und Marc Hämmerle, Gegenstand der Neuwahlen.

Markus Mannheim hatte das Amt des Abteilungsleiters viele Jahre inne, Marc Hämmerle folgte als sein Stellvertreter 2017 in das Amt. Sebastian Meißner, der bisherige Zeremonienmeister, warf seinen Hut in den Ring und ließ sich für die Gruppenführung aufstellen und entschied die Abstimmung zu seinen Gunsten. Marc konnte erneut als Stellvertreter die Gruppe von sich überzeugen und bleibt dementsprechend in seinem bisherigen Amt. Gerne möchten wir Markus Mannheim mit einem

Markus Mannheim

liebevollen Dankeschön aus dem gesamten Vorstand und Ausschuss verabschieden. Viele Jahre hielt er den umtriebigen Hexenhaufen erfolgreich zusammen, was sicherlich keine zu unterschätzende Aufgabe darstellt. Wir wünschen uns für Markus, dass er seine neue Rolle außerhalb des Ausschusses weiterhin genießen kann und hoffen dennoch auf seine, wie immer bedeutsame, Unterstützung im Rahmen der NZT. 

Unserem neuen Abteilungsleiter Seb drücken wir die Daumen, dass er sowohl als Chef der Gruppe, als auch im Amt des Zeremonienmeisters, sich seine Motivation und Führungsstärke stets bewahren wird. 

 

Mit besten Grüßen im Namen der Vorstandschaft

Markus & Thorsten  

Grill & Chill: Feier in der Waldhütte

Die gelungene Organisation und ein Wetter, das trotz  aller Prognosen gehalten hat sowie eine gute Stimmung bei den Gästen aus nah und fern, hat uns sehr gefreut. Wenn man die Aufforderungen der Gäste gegen Ende des Events ernstnehmen möchte, wären wir gut damit beraten, uns nächstes Jahr wieder an der Hütte am Heuberger Tor zu treffen. 

 

Herzlichen Dank an die beteiligten Organisatoren und Helfer, 

liebe Grüße an unsere Gäste und bis hoffentlich bald!

Eure NZ Tübingen 

Immer gut informiert

03. März 2019

200.000 Klicks auf

www.nz-tuebingen.de

- ein Grund zum Feiern

 

Es ist wohl kein Zufall, dass nach dem großen Tübinger Fasnetswochenende und kurz vor der anstehenden Hauptfasnet, noch mehr Besucher von www.nz-tuebingen.de auf unseren gewohnt guten und aktuellen Service vertrauen. Jeder möchte erfahren, was sich bei uns alles so abgespielt hat und worauf man sich noch freuen darf! 

Deshalb sagt die Narrenzunft Tübingen mal wieder - Vielen Dank.

 

Haltet uns die Treue und lasst euch weiterhin online gut informieren und unterhalten. Besucht uns auch auf Facebook & Instagram und teilt uns mit, was ihr uns zu sagen habt!

 

Eure NZ Tübingen